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  • Epiccon Münster: Japanische Tradition trifft westliche Popkultur
    Wer schon einmal den Japantag in Düsseldorf besucht hat, der weiß nur zu gut: Wenn es um westliche Popkultur und japanische Einflüsse geht, sind die Interessenüberschneidungen ziemlich groß. Zahlreiche vor allem junge Leute interessieren sich sowohl für die neusten Video- und Brettspiele, schauen begeistert die Fantasy- und Sci-Fi-Produktionen aus Amerika und haben trotzdem ein großes Interesse an der japanischen Kultur – von Musik bis hin zu Animeserien. Dass es auf Conventions deshalb keine Seltenheit ist, dass zahlreiche Besucher in selbstgemachte Cosplays schlüpfen, kommt daher nicht von ungefähr. Für die EpicCon, die am 8. und 9. Februar 2020 in Münster stattfindet, war es deshalb nur naheliegend, eine Convention durchzuführen, die beide Seiten miteinander vereint.

    Epiccon

    Und genau das soll dann auch am Programm und den Themenbereichen der beiden Tage sichtbar werden: In der Gaming Area haben die Besucher dabei die Möglichkeit, viele spannende neue PC- und Videospiele kostenlos anzuspielen, die von amerikanischen und europäischen Publishern vorgestellt werden. Auch der Brettspielbereich kommt dabei nicht zu kurz und hat zahlreiche Verlage zu Gast, die ihre neuesten Werke vorstellen. Doch wer hatte auf einer solchen Veranstaltung nicht immer schon einmal Lust dazu, interessante japanische Spezialitäten wie die leckeren Okonomiyaki zu probieren, oder die aus gefüllten Reisbällchen bestehenden Mochis zu testen, die in Japan aktuell der größte Trend in den Bäckereien ist? Doch auch gesunde und traditionelle Gerichte, wie etwa die typische japanische Nudelsuppe Ramen soll auf dem Event nicht fehlen. Für die passende Musikuntermalung sorgt dann unter anderem Su Bunjamin, die mit einer Tsugaru Shamisen, einer dreisaitigen japanischen Laute die Besucher in die traditionelle japanische Musik einführt. Und für alle, die es etwas moderner mögen, gibt es dann peppigen K-Pop diverser Coverbands.

    Wem das noch nicht ausreicht, der bekommt obendrein das übliche Convention-Programmangebot zu sehen: Von der Artist Valley, in der talentierte Nachwuchs-Künstler live zeichnen und ihre neuesten Werke verkaufen bis hin zu diversen Merchandise-Ständen, an denen die Besucher ihre Sammlung aus Pop-Figuren erweitern können, wird hier alles geboten, was das Nerd-Herz begehrt. Spannend kann es allerdings auch in den Panels und Workshops vor allem für jene werden, die sich auch einmal an einem Cosplay versuchen möchten und planen, ihr erstes eigenes Kostüm selbst zu machen. In umfangreichen Workshops zeigen bekannte Cosplayer mit langjähriger Erfahrung, was Neulinge für den Einstieg brauchen und wie sie mit ihrem eigenen Kostüm am besten starten können. Dabei wird unter anderem sowohl auf das Thema Crossplay, also einer Art Travestiekunst des Cosplays, bei der Cosplayer von einer Frau zum Mann werden und umgekehrt eingegangen und auch Neueinsteiger über 40 bekommen wichtige Tipps, welche Charaktere für sie womöglich geeignet sind.

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