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Tyranny: Pillars of Eternity bekommt seinen Nachfolger
Sniper Ghost Warrior 3: Scharfschützen im freien Feld
Hob: Torchlight-Macher mit neuem Abenteuer
Aquanox – Deep Descent: Das Unterwasserabenteuer bekommt eine Neuauflage
Spellforce 3: Rollenspiel und Strategie endlich vereint
Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr
Solstice Chronicles: Lokaler Koop kommt auch auf den PC
Transport Fever: Die Wirtschaftssimulation wird erweitert
QUBE 2: Portal-Klon setzt auf Puzzle statt Humor
The Long Journey Home: In den Fußstapfen von Captain Janeway

26
Aug

Tyranny: Pillars of Eternity bekommt seinen Nachfolger

Das Rollenspiel “Pillars of Eternity” hat bei Spielern eine gewisse Beliebtheit erreichen können. Nun soll mit “Tyranny” ein Nachfolger in die Startlöcher gehen, bei dem das Böse bereits gewonnen und die Oberhand erlangt hat. Auch der Held in diesem Spiel ist prinzipiell eher ein böser Charakter, sorgt aber in gewissen Szenen für eine unerwartete Vielschichtigkeit – etwa, wenn wir ein fremdes Wesen befreien müssen. Und obwohl das kommende Spiel von Paradox Interactive ein wenig an das gute alte “Diablo” erinnern mag, so unterscheidet sich die Spielmechanik inmitten einer Welt zwischen Bronzezeitalter und Eiszeit, in der es recht brutal zu geht, doch sehr.

Die Entwickler haben sich nämlich dazu entschlossen, das klassische Level- und Skillsystem nicht mehr einzubauen. In “Tyranny” werden wir unsere Zeit also nicht damit verbringen, Erfahrungspunkte zu sammeln und bestimmte Fähigkeiten gezielt auszubauen. Stattdessen entwickeln sich unsere Skills tatsächlich dadurch, dass wir sie anwenden. Wer es also vorzieht, mit dem Schwert in die Schlacht zu ziehen, der wird auf kurz oder lang auch seine Skills im Schwertkampf entsprechend verbessern. So sollen wir uns darauf konzentrieren können, was dem Spieler tatsächlich Spaß macht und in diesen Bereichen schlussendlich zu einem Meister der Fähigkeiten werden.

Tyranny

Interessant ist derweil allerdings auch, dass wir niemals alleine in diesem Abenteuer unterwegs sind. Mit maximal vier Begleitern wagen wir uns also durch spannende Level und können dabei jeweils gänzlich unterschiedliche Fähigkeiten einsetzen. Jeder der einzelnen Charaktere entwickelt sich also individuell, sodass wir durch Nutzen bestimmter Waffen und Fähigkeiten, ein ausgewogenes Team entwickeln können. Oder aber auch genau das Gegenteil tun könnten, in dem wir jeden Charakter dieselben Waffen verwenden lassen. Wie wir vorgehen, ist am Ende gänzlich uns überlassen. Gerade dieser Aspekt bringt einen gewisses Taktikelement in das Rollenspiel, das beim Anspielen bereits viel Spaß machte.



26
Aug

Sniper Ghost Warrior 3: Scharfschützen im freien Feld

Bereits vor einem Jahr hatten wir auf der Gamescom zum ersten Mal die Gelegenheit, erste spielbare Szenen aus dem neuen “Sniper: Ghost Warrior 3″ zu sehen. Mittlerweile ist das Spiel natürlich um einiges fortgeschrittener und auch die offene Welt ist bereits spielbar. Bei unserem diesjährigen Anspieltermin auf der Gamescom hatten wir daher die Gelegenheit, gleich mehrere Missionen aus dem neuen Ego-Shooter anzuspielen. Die machen nicht nur Spaß, sondern sind tatsächlich auch fordernd.

Zu Beginn eines jeden Spiels starten wir dabei in einer Art Safehouse, einer sicheren Unterkunft, in der wir vor den Gegnern versteckt sind. Da landen wir auch, sollten wir während der Mission plötzlich sterben. Aber keine Sorge: So groß die Welt auch sein mag, so viele Safehouses gibt es auch im Spiel und wir landen immer im nächstgelegenen. So müssen wir nicht ständig dieselbe Strecke zurücklegen. Kurz unseren Ingame-Laptop angeschmissen und eine von mehreren Missionen ausgewählt, schon machen wir uns bereit für den Einsatz und wählen unsere Ausrüstung für die Mission. Scharfschützengewehre gehören da natürlich zum Standard.

Sniper: Ghost Warrior 3

Auf dem offenen Feld wirkt die Spielwelt von “Sniper: Ghost Warrior 3″ auch schon sehr lebendig. Die Vegetation gestaltet sich realistisch, Gegner sind auf der Lauer und ein paar Tiere konnten wir auch entdecken. Besonders schwierig gestaltet es sich aber unter Umständen, einen Aussichtspunkt für unser Scharfschützengewehr zu finden, an dem man uns nicht entdeckt und wir dennoch gute Sicht auf die Gegner haben, die wir vorzugsweise mit einem Kopfschuss erledigen. Das Problem: Je weiter wir von unserem Ziel entfernt sind, desto schwieriger wird das Zielen. Denn wie im realen Leben, bleibt die Hand nicht immer ruhig. Luft anhalten ist also ein Muss, um wirklich ruhig und geradeaus Schießen zu können – aber auch das geht nicht für unbegrenzte Zeit. Der Job eines Scharfschützen ist also ganz schön herausfordernd.

Sniper: Ghost Warrior 3

Um uns herum sahen wir dann auch schon verschiedene Gegnertypen und konnten auch selbst schon einmal in ein Fahrzeug steigen. Mit dem Auto durch die Landschaft gedüst, erinnert “Sniper: Ghost Warrior 3″ sogar ein bisschen an die Far Cry-Reihe, wenn gleich die Scharfschützenaction eben weit mehr im Fokus steht. “Dummerweise” verfügen aber auch die Feinde über Fahrzeuge, sodass selbst Panzer unseren Weg kreuzen können. Von den Sturmgewehren mal ganz zu schweigen, denn haben die Gegner erst einmal die Richtung unseres Schusses ausgemacht, kommen sie uns suchen und erschweren damit unsere Mission. All das macht allredings viel Hoffnung darauf, dass das Spiel sich qualitativ sehr positiv von seinem Vorgänger absetzen kann und vermutlich zum besten Teil der Reihe wird. Überzeugen können wir uns davon ab dem 27. Januar 2017.



26
Aug

Hob: Torchlight-Macher mit neuem Abenteuer

Kleineren Indie-Studies muss man hin und wieder auch eine Chance geben. Das sieht offenbar auch Publisher Perfect World so, die bisher vor allem durch “Star Trek Online” bekannt wurden und sich ein wenig in neuen Genres bewegen. Mit “Hob” kommt nämlich ein süßes kleines Indie-Game der “Torchlight”-Entwickler, das sich als eine Mischung aus Plattformer, Abenteuer und Puzzlegame versteht. Darin übernehmen wir einen kleinen Helden, der in einer äußerst kreativen und hübschen Landschaft seinen Weg finden muss und gezwungen ist, mittels Schalter und Rätsel, die Welt ein klein wenig zu transformieren.

Hob

Das Interessante an “Hob” dürfte sicherlich sein, dass es jede Generation begeistern könnte. Das Gameplay spielt sich spaßig genug, um Erwachsene an den Rechner zu locken, doch auch kleinere Kinder könnten auf Grund der niedlichen und liebevoll gestalteten Welt großen Gefallen an dem Abenteuer finden. Insgesamt ist das Spiel nämlich in einem einzigartigen Grafikstil gehalten, das an eine Mischung aus Pixel- und Comiclook erinnert, aber doch nichts von beidem darstellt. Dies nutzt man um eine etwas surreale Welt voller Pflanzen, Tieren und Kreaturen darzustellen, in der wir Schalterrätsel lösen, Plattformen erreichen und durch Kombinationen den Weg durch die Welt finden müssen.

Hob

Auf der Gamescom hatten wir am Stand von Perfect World bereits die Gelegenheit, zwei Level des Spiels vollständig anzuspielen und hatten dabei, obwohl es sich auf den ersten Blick um ein Kinderspiel handelt, überraschend viel Spaß. Bei den Rätseln musste man hier und da schließlich mal nachdenken und auch bei den kleineren, eher harmlosen Kämpfen sind Kombinationsgabe und Reflexe gefragt. Leider müssen wir allerdings auch dazu sagen, dass “Hob” bisher noch einen recht fehlerhaften Eindruck macht, stürzte das Spiel beim Anspielen schließlich mehrmals ab und hatte auch sonst diverse Bugs zu bieten. Da man sich allerdings noch in der Alpha-Phase befindet, lässt sich das verschmerzen und wir sind zuversichtlich, dass die Entwickler diese Probleme bis zum Release natürlich noch in den Griff bekommen. Ein kleiner Indie-Geheimtipp könnte “Hob” aber allemal werden.



26
Aug

Aquanox – Deep Descent: Das Unterwasserabenteuer bekommt eine Neuauflage

Kennt ihr noch “Aquanox”? Das Unterwasser-Actionspiel aus dem Jahre 2001, in dem wir mit einem kleinen U-Boot durch die Tiefen der Meere reisten und dort gegen zahlreiche Feinde in den Kampf ziehen mussten? Genau dieses Spiel bekommt nun dank Crowdfunding tatsächlich eine Neuauflage. Bei unserem Anspieltermine der Alpha Version auf der Gamescom konnte man dabei allerdings sogar schon sehen: Dem Original kommt man dabei erstaunlich nahe. Dabei hat man allerdings nicht nur die Grafik verbessert, sondern vom ersten Eindruck her auch die Physik und Steuerung.

Aquanox: Deep Descent

Die Steuerung ist unter anderem auch deshalb wesentlich einfacher, weil man das HUD des neuen “Aquanox” doch ein wenig minimalistischer gestaltet hat. Als Spieler hat man recht schnellen Überblick über die Minikarte, den Waffen und den diversen Funktionen unseres Schiffes und auch navigieren können wir hervorragend. Denn obwohl wir es hier nun einmal mit einem dreidimensionalen Spiel zu tun haben, bei dem die Gegner auch über und unter uns sein können, macht das Gleiten verdammt viel Spaß. Man hat sich dabei Mühe gegeben, das “Fahrverhalten” unter Wasser so realistisch wie möglich zu gestalten, sodass wir nach Loslassen einer Taste noch ein wenig weiter gleiten. Mit den standardgemäßen Tastatureingaben und ein paar nahegelegene zusätzliche Tasten gestaltet es sich sehr einfach, hoch und runter zu gleiten, oder aber auch diagonal in einem Tunnel. Letzteres Feature macht die Steuerung umso komfortabler und angenehmer. Gute Arbeit also.

Aquanox: Deep Descent

Während wir laut Entwickler eine umfangreiche zweitstellige Spielzeit zu erwarten haben, dürfen wir uns aber auch auf einige neue Features freuen, die noch nicht zum originalen “Aquanox” gehörten. Dazu zählt unter anderem ein Koop-Modus, in dem ganze 4 Spieler gleichzeitig mit eigenen U-Booten antreten können. Um den Spielspaß weiter zu steigern, gesellt sich dazu dann auch noch ein klassischer Deathmatch und Team Deathmatch-Modus, der es uns ermöglich, unsere Fähigkeiten mit anderen Spielern zu messen. Eine hohe Langzeitmotivation ist also wahrscheinlich und die Möglichkeit, nach dem Ende des Singleplayer-Modus noch weiter zu spielen, ebenfalls gegeben. Selbst ans Steuer darf man aber leider erst im Jahre 2017.



26
Aug

Spellforce 3: Rollenspiel und Strategie endlich vereint

Als der erste “Spellforce”-Teil damals im Jahre 2003 erschien, war das schon eine kleine Sensation. Erstmals gelang es einem Entwicklerteam, das klassische Rollenspiel und Strategie sinnvoll miteinander zu kombinieren. In dem einen Abschnitt des Spiels zogen wir mit unserem Charakter und seinen Begleitern durch die Welt, um spannende Quests zu erledigen und in anderen Abschnitten bauten wir unser Lager auf und mussten uns vor bald angreifenden Feinden verteidigen. Regelmäßig wechselte das Spiel so hin und her und war dadurch sogar für erfahrene Strategiespieler eine Herausforderung. Doch schon damals störten sich einige Spieler daran, dass der Spielfluss ständig unterbrochen wird, wenn wir in den Strategiepart wechselten.

Spellforce 3

Im dritten Teil der “Spellforce”-Reihe soll das erstmalig endlich ein Ende haben. Nun ist es den Entwicklern gelungen, einen echten Hybriden aus Rollenspiel und Strategie zu machen – und zwar ohne, dass das Spiel dafür angehalten wird und wir in einen anderen Modus übergehen. Konkret bedeutet das, dass wir unser Lager aufbauen und zeitgleich von dort ausgehend die Questgeber besuchen, die interessante Aufgaben für uns haben. Wir müssen uns also mehr oder weniger um beides gleichzeitig kümmern und werden dabei auch noch von drei weiteren Charakteren begleitet.

Ähnlich wie einst beispielsweise in “Knights of the Old Republic” sollen allerdings auch die einzelnen Charaktere eine zwischenmenschliche Beziehung aufbauen und Ereignisse, mit denen sie beispielsweise nicht einverstanden sind, kommentieren. Und das, obwohl wir weiterhin aus der Top-Down-Perspektive spielen und schnell den Eindruck haben, es handele sich um ein klassisches Rollenspiel. Das Gameplay nämlich erinnert uns fast ein bisschen an das erste “Sacred”, statt an den Vorgänger des neuen Spellforce. Das ist aber keineswegs schlecht, handelte es sich dabei schließlich um ein hervorragendes Rollenspiel.

Spellforce 3

Vereinfacht hat man dabei allerdings das Ressourcenmanagement, bei dem wir uns nicht mehr um jeden einzelnen Arbeiter persönlich kümmern müssen. Je größer unsere Stadt wird, desto mehr Arbeitskräfte werden automatisch generiert. Beim Bau von Gebäuden, die mit Mitarbeitern unterhalten werden müssen, liegt es lediglich an uns, darauf zu achten, dass wir möglichst genug freie Arbeitskräfte zur Verfügung haben, um die Einrichtungen auch zu betreiben. Außerdem brauchen wir zusätzliche Menschen zum Transport von Waren, damit die Logistik in “Spellforce 3″ tatsächlich funktioniert. Der Vorteil daran ist, dass wir uns ganz auf Strategie und Rollenspiel konzentrieren können, statt mit Micromanagement beschäftigt zu sein. Eine gute Idee, damit keiner der Spieler am Ende überfordert ist oder den Überblick verliert.

Darüber hinaus soll “Spellforce 3″ auch noch mehrere Multiplayer-Modi verpasst bekommen, wobei einer davon im Koop-Modus spielbar ist. Dabei wäre der vermutlich nicht einmal nötig gewesen, um ausreichend Spaß zu haben, denn mit einer Spielzeit von über 30 Stunden ist wohl auch die Singleplayer-Kampagne mehr als lang genug, um den Spieler dauerhaft vor den Bildschirm zu locken. So oder so macht “Spellforce 3″ bereits jetzt den Eindruck, dass es sich um ein sehr durchdachtes Spiel handelt. Im Jahre 2017 können wir uns dann voraussichtlich selbts davon überzeugen.



26
Aug

Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr

Das Warhammer-Universum hat Tausende von Fans, auch in Deutschland. Regelmäßig treffen sich viele von ihnen, über alle Generationen hinweg in diesen kleinen Fantasy-Brettspielgeschäften namens “Games Workshop”, um dort an ihren neuesten Figuren zu basteln oder gegenseitig in einer Warhammer-Partie gegeneinander anzutreten. Nicht selten geht dabei ein halbes Vermögen drauf und ganz viele Arbeitsstunden zum Bemalen der kleinen Citadel-Figuren. Kein Wunder also, dass das Franchise letztendlich auch regelmäßig seinen Weg auf den PC und die Konsolen findet. Mit “Warhammer 40.000: Martyr” widmet man sich aber dieses Mal weder einem Strategiespiel, noch einem Third-Person-Shooter. Stattdessen dürfen wir in einem Action-Rollenspiel das ganze Universum bereisen.

Warhammer 40.000: Inquisitor - Martyr

Dem Spieler bleiben dabei grundsätzlich sehr viele Freiheiten. Welchen Planeten wir als nächstes besuchen und welche Quest wir absolvieren wollen, bleibt gänzlich uns überlassen. Und dabei gibt es mehr als genug Abwechslung, denn in dem großen Universum warten zahlreiche Haupt- und Nebenquests darauf, von uns gelöst zu werden. Kein Grund für Frustration also, denn ist uns eine Quest einmal zu schwer, machen wir eben solange an einer anderen weiter – Auswahl gibt es ja genug. Generell spielt sich “Martyr” nämlich in einem Sandbox-Universum, in dem wir uns beinahe endlos austoben können, ohne linear einer bestimmten Geschichte zu folgen. Das könnte vielen gefallen.

Warhammer 40.000: Inquisitor - Martyr

Der restliche Spielablauf ist ansonsten eher klassischer Natur, wenn gleich vor allem Planeten und Sonnensysteme einen optisch recht ansprechenden Eindruck machen. Aus der Top-Down-Perspektive steuern wir schließlich unsere Spielfigur, kämpfen gegen zahlreiche Monster und setzen unsere vielen Skills ein. Dabei gilt es stets, eine besondere Quest zu erfüllen, die wir zuvor erfahren. Aber vor allem auch Blut und Zerstörung stehen wie üblich im Mittelpunkt des Warhammer-Spiels. So können wir bei Belieben nahezu die gesamte Map zerstören und vor allem unsere Feinde im Nahkampf auf blutige Weise hinrichten. Die entsprechenden Naheinstellungen mit beeindruckenden Szenen inklusive. Fans werden also auch in dieser Hinsicht voll auf ihre Kosten kommen, denn in “Martyr” befinden wir uns mitten in einem allgegenwärtigen Krieg, in dem nette Protagonisten eher nicht mit von der Partie sind. Dystopie pur also, die wir voraussichtlich im Jahre 2017 erleben dürfen.



26
Aug

Solstice Chronicles: Lokaler Koop kommt auch auf den PC

Twin-Stick-Shooter, die wir im Koop-Modus mit anderen Spielern spielen können, sind eigentlich nichts besonderes. Aus der Top-Down-Perspektive steuern wir eine Spielfigur, navigieren fast nur in die jeweiligen Richtungen und ballern gelegentlich darauf los. Mit ein paar zusätzlichen Skills kann man dann noch Drohnen navigieren, oder etwa ein paar Fähigkeiten einsetzen – etwa das Wiederbeleben eines verstorbenen Mitspielers. Ein wenig außergewöhnlicher wird ein solches Spiel dann allerdings, wenn man den lokalen Koop-Modus, den man normalerweise auf der Konsole gewohnt ist, auch auf dem heimischen Rechner umsetzt. Wir können also gleich mit mehreren Personen an ein und demselben Rechner zuhause im Wohnzimmer spielen, ganz ohne Internetverbindung.

Solstice Chronicles

Umgesetzt wird die Steuerung dann insbesondere per Gamepad-Controller, sodass wir problemlos mehrere Gamepads an einen Rechner anschließen und frei konfigurieren können. Das Spielen mit der Tastatur soll hingegen nur möglich sein, wenn man alleine am jeweiligen Rechner spielt. Alles andere würde allerdings auch ein wenig umständlich und kompliziert werden. Der ein oder andere, der also gerne mit seinen Freunden oder Geschwistern auf der Couch ein bisschen zocken will, ohne gleich eine Konsole anzuschaffen, sollte auf jeden Fall einen Blick auf “Solstice Chronicles” werfen. Wobei man dazu erwähnen sollte: Für Xbox One und PlayStation 4 erscheint das Spiel zusätzlich, sollte man ohnehin bereits eine Konsole besitzen.

Solstice Chronicles

Beim Gameplay hat man sich, obwohl es sich um ein eher klassisches Spielprinzip handelt, übrigens auch eine Besonderheit ausgedacht, denn der Schwierigkeitsgrad steigt nicht auf die gewöhnliche Art und Weise. So wird “Solstice Chronicles” nicht etwa von Level zu Level schwieriger, oder wenn wir den Schwierigikeitsgrad manuell erhöhen, sondern durch unsere Spielweise. Die im Spiel vorhandene Drohne können wir unter anderem z.b. nutzen, um nach zusätzlicher Munition zu suchen. Bei jedem Einsatz der Drohne erhöht sich jedoch die Anzahl der Gegner und das Spiel wird folglich schwerer. Man hat also somit auch ein taktisches Stilmittel, auf Grund dessen man den Einsatz der Drohne taktisch klug überlegen sollte und vielleicht versuchen sollte, gemeinsam im Koop ohne eine solche auszukommen. Spannendes Spielelement, selbst wenn man bisher nicht so sehr von diesem Genre begeistert war.



26
Aug

Transport Fever: Die Wirtschaftssimulation wird erweitert

Kaum zwei Jahre ist es her, da kam mit “Train Fever” die erste Wirtschaftssimulation aus dem Hause Urban Games. Obwohl bereits dieses Spiel von vielen Fans gelobt wurde und definitiv als eines der besseren Spiele seines Genres gesehen wird, gab es nach Ansicht der Entwickler offenbar noch viel Luft nach oben. Einige der Verbesserungen, die von vielen Käufern nach dem Vorgänger vorgeschlagen wurden, hat man nun auch in “Transport Fever” eingebaut. Mittlerweile steht das Spiel kurz vor seiner Beta-Phase und soll noch in diesem Herbst veröffentlicht werden. Und tatsächlich war auf der Gamescom erkennbar: Bis auf einige wenige Optimierungen und diverse Fertigstellungen in den Details, ist “Transport Fever” bereits komplett spielbar. Und sieht dabei auch ganz ordentlich aus.

Transport Fever

Wie auch schon im Vorgänger setzt man dabei allerdings nicht nur auf den Eisenbahnverkehr, sondern auf nahezu alle Transportarten, die auf der Erde existieren. Damit sollen nämlich nicht nur Personen von A nach B transportiert werden, wie wir es etwa aus “Cities in Motion” kennen, sondern auch Fabriken und Unternehmen mit wichtigen Gütern beliefert werden. In zwei Kampagnen mit jeweils 10 Aufgaben erleben wir so also eine Spielzeit von voraussichtlich 15 – 20 Stunden, darüber hinaus dann sogar noch einen Endlosmodus, bei dem wir einfach darauf los bauen können. Von der guten Unterstützung von Mods mal ganz abgesehen, die nicht nur eine grundlegende Veränderung der Gebäudefunktionen erlaubt, sondern auch dafür sorgen dürfte, dass zahlreiche neue Aufgaben im Netz zu finden sein werden. Und das könnte spannend werden, wenn man etwa einen Güterbahnhof in einer Fabrik integrieren kann, oder zusätzliche Optionen in den Bahnhöfen einbaut.

Transport Fever

Darüber hinaus ist aber durchaus auch zu erkennen, dass man sich die Wünsche der Fans sehr zu Herzen genommen hat und daher sogar die Trannsportmöglichkeiten erweiterte. So finden wir erstmals auch Flugzeuge in diesem Spiel, die sowohl für den Personen-, als auch für den Güterverkehr genutzt werden können, um längere Strecken zurückzulegen. Und auch beim Schienenbau setzt man auf Realismus, sodass Weichen flexibel eingesetzt werden, mehrgleisige Strecken ohne Gefummel installiert werden und auch die Bahnsteige an den Bahnhöfen kinderleich ausgebaut werden können. Recht komplex kann das dann natürlich werden, wenn wir ganze Produktionsketten beliefern, weil eine Fabrik beispielsweise mehrere Rohstoffe benötigt, für dessen Herstellung eine andere Fabrik ebenso Rohstoffe in Auftrag gibt. Da wird der Spieler womöglich also ein bisschen gefordert.

Transport Fever

Für Abwechslung ist unterdessen auch durch die Art der Kampagnen gesorgt, denn “Transport Fever” wird auf gleich zwei Kontinenten spielen. Einerseits mit einer europäischen Karte, andererseits aber auch auf einer amerikanischen Map. Dabei soll sich insbesondere die Optik deutlich unterscheiden, womöglich aber auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Nachfrage an Transportmitteln. Die Epoche soll dabei im Jahre 1850 beginnen und mit 150 Jahren Transportgeschichte bis in die nahe Vergangenheit erstrecken, sodass im Laufe des Spiels stets neue Herausforderungen auf den Spieler warten.

Und für alle, die es mit den Details womöglich ganz genau nehmen, haben die Entwickler zudem auf eine möglichst realistische Umsetzung der Fahrzeuge wert gelegt. So verändert sich nicht nur die Sauberkeit der Fahrzeuge, sondern auch die Bezeichnungen sind dem Original übernommen. So mancher Spieler, der die Baureihen der Lokomotiven aus dem Train Simulator bereits auswendig kennt, wird exakt die gleichen originalgetreuen Bezeichnungen auch in diesem Spiel wieder finden und vermutlich sogar manches Fahrzeug aus der Realität wiedererkennen. Da sind sich die Entwickler wohl bewusst, dass sie es vielleicht mit eingefleischten Fans des Genres zu tun bekommen. Alles in allem hat “Transport Fever” gute Chancen, sich als herausragende Wirtschaftssimulation auf dem Spielemarkt zu etablieren.



26
Aug

QUBE 2: Portal-Klon setzt auf Puzzle statt Humor

Das beliebte Puzzle-Spiel “Portal” von Valve könnte vielleicht eines der erfolgreichsten Spiele der vergangenen Jahre sein. Da bietet es sich natürlich oft an, auch ein wenig auf der Welle mitzuschwimmen. Gut funktioniert hat das bereits vor mehreren Jahren, als der britische Entwickler Toxic Games die erste Version seines “QUBE” genannten Portal-Klons veröffentlichte. In hellem weiß gehalten und vor allem auf Puzzle ausgerichtet, konnte man Fans des Genres trotzdem sehr begeistern.

Auf den ersten Blick hat sich auch beim zweiten Teil nicht viel geändert. Noch immer laufen wir durch helle Level und müssen interessante Puzzle lösen. Und wie auch schon damals, verzichtet man auf witzigen Humor, wie man ihn etwa von der KI “Glados” kennt, die wir im Original-Portal kennengelernt haben. Im Mittelpunkt sollen auch dieses Mal wieder die Puzzle stehen, bei denen wir durchaus ein wenig nachdenken müssen. Hier und da den Raum verschieben, Plattformen und Steine generieren oder den Weg zum nächsten Ziel finden. Das sind mitunter knifflige Aufgaben.

QUBE

In den Levels, die wir bereits auf der Gamescom angespielt haben, wird allerdings auch deutlich, dass man neue, noch schwierigere Aufgaben eingebaut hat. So müssen wir beispielsweise gelegentlich in Bewegung unsere Rätsel lösen und stehen daher ein klein bisschen mehr unter Druck, als gewohnt. Und das waren ja gerade einmal die ersten Level des Spiels. Bleibt also abzuwarten, was uns in den darauffolgenden Levels im fertigen Spiel dann später erwarten werden. Vielleicht bekommen erfahrene Portal-Spieler hiermit sogar eine echte Herausforderung.



25
Aug

The Long Journey Home: In den Fußstapfen von Captain Janeway

Einmal wie Captain Janeway von der Voyager fühlen? So etwas ähnliches dürfte jedenfalls bald mit dem neuen Space Exploration-RPG von Daedalic Entertainment möglich sein, in dem es unsere Hauptaufgabe ist, vom anderen Ende des Universums den Weg zurück zur Erde zu finden. Keine leichte Aufgabe, denn unterwegs treffen wir auf zahlreiche andere Spezies, spannende Missionen und vielleicht sogar der ein oder anderen Landung auf einem fremden Planeten, für die wir unseren Lander extra ausstatten müssen.

The Long Journey Home

Ähnlich wie auch Janeway in der berühmten Science-Fiction-Serie müssen wir unterwegs unsere Crew rekrutieren und ihnen wichtige Posten zuweisen. Das wiederum hat direkten Einfluss auf den Spielverlauf und unsere Möglichkeiten. Allerdings wird es noch spannender, wenn wir feststellen, dass viele der Quests ganz offen von Serien wie “Firefly” oder “Farscape” inspiriert wurden. Dabei möchte man allerdings auch einen hohen Widerspielwert bieten, denn das Universum wird prozedual berechnet. Das heißt: Vor der Generierung des Universums geben wir irgendeinen beliebigen Begriff ein und anhand diesem berechnet sich die Galaxie. Interessant dabei, dass wir einerseits die Möglichkeit haben, ständig in einem anderen Universum zu reisen und dabei quasi unendlich viele Variationen haben – andererseits aber durch die Eingabe desselben Begriffes dasselbe Universum erneut generieren. So besteht zugleich die Möglichkeit, auch Freunde im selben Universum dasselbe Abenteuer erleben zu lassen. Interessantes Konzept.

The Long Journey Home

Derweil sollte man allerdings nicht erwarten, dass man das Abenteuer mit einer einzigen Person erlebt und dieser in der First-Person-Perspektive folgt. Stattdessen schauen wir stets von oben herab auf die Karte des Universums oder wahlweise von der Seite, wenn wir auf einem Planeten gelandet sind. Das ändert letztendlich aber sicherlich nichts daran, dass das Konzept allemal sehr interessant zu sein scheint und Science-Fiction-Fan vermutlich begeistern könnte. Auf jeden Fall sollen wir noch in diesem Jahr die Gelegenheit haben, das selbst herauszufinden, wenn das Spiel für PC, Mac, Linux und Konsole erscheint.